Fußball ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland. Unter den Fans deutscher Mannschaften finden sich Männer und Frauen jeden Alters. Die Einwohner Hamburgs sind besonders stolz auf die Nationalmannschaft, die sowohl Europa- als auch Weltmeisterschaften gewonnen hat. Der Fußballverein „Hamburg“ ist der zweitgrößte in Deutschland. Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte des Vereins und einige interessante Fakten über seine Spieler. Mehr dazu auf ihamburg.eu.
Gründung des HSV und seine Geschichte im 20. Jahrhundert
Der Hamburger SV (HSV) wurde 1887 gegründet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die Entwicklung des Fußballs in Europa ein neues Niveau. Offizielle internationale Spiele wurden ausgetragen, und die Zahl der professionellen Spieler nahm zu. Fußball wurde in Privatschulen unterrichtet und bei Kindern sowie Jugendlichen immer beliebter. Der HSV war einer der ersten Fußballvereine in Deutschland. Die ersten Spieler stammten aus zwei großen Sportvereinen der Stadt: „Hohenfelder“ und „Wandsbek-Marienthaler“.
Nach dem Ersten Weltkrieg gewann der HSV zunehmend an Popularität. Eine vollwertige Mannschaft aus starken Spielern wurde gebildet, die ihr erstes Nachkriegsspiel im August 1919 absolvierte. Drei Jahre später gewann der HSV die Meisterschaft und wurde zur besten Mannschaft Deutschlands gekürt.

Internationales Ansehen erlangte der HSV in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den 1970er-Jahren gewann der Verein die meisten Trophäen seiner Geschichte. 1973 holte der HSV den DFB-Pokal, und zwei Jahre später den deutschen Meistertitel. Die Jahre von den 1960er- bis 1990er-Jahren gelten als „goldene Jahre“ des Vereins.
Erfolge und Rückschläge im 21. Jahrhundert
Ab der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre erlitt der HSV zunehmend Rückschläge und verlor seine besten Spieler. In der Bundesliga konnte der Verein nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen. Der erste Pokalgewinn nach einer zehnjährigen Pause gelang 2003 mit dem DFB-Ligapokal. In den folgenden Jahren wechselten sich Siege und Niederlagen ab.
Ein schwerer Schlag für die Fans war die Saison 2017/18, in der der HSV aus der Bundesliga abstieg – erstmals seit deren Gründung 1963. Gleichzeitig hatte der Verein mit finanziellen Problemen und dem Abgang wichtiger Spieler zu kämpfen. Trotz dieser Rückschläge wird der HSV aufgrund seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Bundesliga liebevoll „Dinosaurier“ genannt. Bis heute konnte kein anderer Verein die Rekorde des HSV brechen. Der Verein ist sechsmaliger deutscher Meister und gehört zu den ältesten sowie erfolgreichsten Klubs des Landes.
Berühmte Spieler
Einer der bekanntesten Spieler aus den „goldenen Jahren“ des HSV ist Uwe Seeler. Seine Biografie fasziniert Fußballfans bis heute. Die Liebe zum Fußball wurde Uwe in die Wiege gelegt: Sein Vater Erwin Seeler war ebenfalls ein erfolgreicher Fußballer und ein fester Bestandteil des HSV in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Uwe Seelers Debüt fand 1953 statt, als die Hamburger Mannschaft gegen „Göttingen“ spielte. Viele Siege und Erfolge des HSV waren Uwe Seelers Einsatz zu verdanken.

1995, als der HSV eine schwierige Phase durchlief, wurde Uwe Seeler Vereinspräsident und löste die finanziellen Probleme. Doch bald darauf wurde er der Veruntreuung beschuldigt, was seine Karriere beendete.
Bekannte Spieler der Neuzeit
Zu den erfolgreichen HSV-Spielern der jüngeren Vergangenheit gehören:
- René Adler (2012–2017) – Torwart
- Jérôme Boateng (2007–2010) – Verteidiger
- Son Heung-min (2008–2013) – Stürmer
- Milan Badelj (2012–2014) – Verteidiger
- Rafael van der Vaart (2005–2009) – Mittelfeldspieler
Im Jahr 2024 nimmt der HSV weiterhin an Fußballmeisterschaften und Turnieren teil, und die treuen Fans verfolgen die Spiele der „Dinosaurier“ mit großer Begeisterung.