Alkohol- und Drogenabhängigkeit sind die Geißeln des 21. Jahrhunderts. Ärzte bezeichnen diese Zustände als ernsthafte Krankheiten. Besorgniserregend ist, dass das Problem zunehmend „jünger“ wird und immer mehr junge Menschen unter verschiedenen Abhängigkeiten leiden. Wenn eine Person erkennt, dass sie Hilfe benötigt, braucht sie oft Unterstützung und Verständnis von ihren Angehörigen. Doch ohne professionelle medizinische Hilfe ist es schwer, diese Herausforderungen zu bewältigen. Es ist daher wichtig zu wissen, an welche Spezialisten man sich wenden kann und wie sie helfen können. Mehr dazu auf ihamburg.eu.
Das Ausmaß des Problems
In den letzten Jahren ist die Zahl der Menschen mit Alkohol- oder Drogenabhängigkeit in Hamburg gestiegen. Laut dem Institut für Therapieforschung (IFT) konsumieren etwa 25 % der Hamburger täglich Alkohol. Nicht alle gelten als Alkoholiker; viele von ihnen sind erfolgreiche Menschen mit Familien. Doch die tägliche Gewohnheit, Alkohol zu trinken, gilt bereits als Abhängigkeit. Außerdem liegt das Durchschnittsalter, in dem Hamburger anfangen, Alkohol zu konsumieren, bei 13 Jahren – eine alarmierende Tatsache.
Drogenabhängigkeit tritt genauso häufig auf. In den Jahren 2019-2020 überflutete Kokain regelrecht Europa. Hamburg, eine der größten Städte Deutschlands, war davon nicht ausgenommen. Einer der aufsehenerregendsten Fälle ereignete sich 2019, als die Zollbehörden im Hamburger Hafen 4,5 Tonnen Kokain in Sporttaschen fanden. Bis 2024 ist jeder zehnte Hamburger von Drogen abhängig – einige konsumieren legale Substanzen, andere illegale.
Alkohol- und Drogenabhängigkeit zerstören das Leben der Menschen. Sie führen zum Verlust des Arbeitsplatzes, zur Zerstörung von Familien, zum Verlust von Freunden und zu schweren Erkrankungen. Paradoxerweise werden in Deutschland regelmäßig Forderungen nach der Legalisierung neuer Drogen und der Senkung der Alkoholpreise laut. Dennoch steigt in Hamburg die Zahl der Menschen, die bewusst versuchen, ihre Abhängigkeiten zu überwinden. Hier sind einige Zentren und Fachleute, die Unterstützung anbieten.
Kliniken und Zentren, die Hilfe anbieten

In Hamburg gibt es sowohl öffentliche als auch private Kliniken und Zentren, die Unterstützung anbieten. Zu den bekanntesten Einrichtungen gehören:
- „CuraMed“: Eine Privatklinik für Notfallmedizin, die sich auf verschiedene Bereiche der psychosomatischen Medizin spezialisiert hat. Die Behandlung von Alkohol- und Drogenabhängigkeit ist eines der gefragtesten Angebote der Klinik. Die Fachkräfte verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und helfen auch bei psychischen und seelischen Störungen, die oft die Ursache für Abhängigkeiten sind. Ziel ist es, nicht nur die Abhängigkeit zu überwinden, sondern auch Rückfälle zu verhindern.
- „Schön Klinik“: Diese Klinik bietet umfassende Unterstützung für Patienten mit Abhängigkeiten. Manche Patienten besuchen regelmäßig die Spezialisten, andere bleiben für die gesamte Therapiedauer in der Klinik, die oft mehrere Monate dauert. Die Klinik verfügt über eine Entzugsstation, führt physiologische und psychopathologische Untersuchungen sowie Labordiagnostik durch und erstellt darauf aufbauend einen individuellen Therapieplan.
- „Nord-Ochsenzoll“: Ein psychiatrisches und psychotherapeutisches Zentrum, das besonders bei Prominenten beliebt ist. Die Einrichtung garantiert absolute Anonymität, sodass sich die Patienten sicher fühlen können. Hier arbeiten erfahrene Ärzte wie Suchtmediziner und Psychotherapeuten, und es wird modernstes Equipment eingesetzt. Der hervorragende Service und die Möglichkeit, Kontakt zu Angehörigen zu halten, machen den Aufenthalt angenehm.
Psychologen und Psychotherapeuten, die Hilfe anbieten

In einigen Fällen reicht es aus, einen Psychologen oder Psychotherapeuten aufzusuchen – insbesondere bei leichten Formen der Abhängigkeit. In Hamburg bieten unter anderem folgende Experten Unterstützung an:
- Carla Lärke: Eine erfahrene Psychologin, die moderne Methoden in ihrer Arbeit einsetzt. Sie steht stets auf der Seite ihrer Patienten und unterstützt sie dabei, ihre Probleme zu bewältigen.
- Manuela Rothe: Expertin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Sie bietet Sitzungen sowohl vor Ort als auch online an und ist eine verlässliche Unterstützung in schwierigen Zeiten.
Ulrich Weber: Er wendet verschiedene Therapiemethoden an, darunter kognitive Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie und Hypnotherapie. Weber baut vertrauensvolle Beziehungen zu seinen Patienten auf und entwickelt individuelle Therapiepläne. Zusätzlich zu Einzelsitzungen organisiert er auch Gruppentherapien.