Die Kinderklinik Altona gehört zu den größten Kinderkliniken Deutschlands und genießt nicht nur im Land, sondern in ganz Europa hohes Ansehen. Heute ist sie für ihre erstklassigen Fachkräfte und innovativen Diagnose- und Behandlungsmethoden bekannt. Zehntausende Eltern bringen ihre Kinder in die Kinderklinik Altona, um hochwertige medizinische Betreuung zu erhalten. Ursprünglich verfügte die Klinik jedoch nur über sechs Betten und wenige Spezialisten. Mehr dazu auf ihamburg.eu.
Die Anfänge
Die Gründung der Kinderklinik Altona geht auf das Jahr 1859 zurück. Eine der Initiatorinnen war Emma Poel, die Gründerin des Frauenvereins zur Pflege von Armen und Kranken in Altona. Da die Mittel für den Bau eines eigenen Gebäudes fehlten, befand sich die Klinik zunächst in einem gemieteten Raum. Das Personal bestand aus nur wenigen Personen: zwei Krankenschwestern und einem Arzt, der ehrenamtlich arbeitete und die Patienten in Altona neben seiner regulären Tätigkeit betreute.
Gleichzeitig konnten in der Klinik nicht mehr als sechs Patienten stationär behandelt werden. Innerhalb eines Jahres wurden fünf zusätzliche Betten hinzugefügt, und das Team wurde um einige Krankenschwestern erweitert. Die Hamburger vertrauten ihre Neugeborenen und älteren Kinder der Kinderklinik Altona an, da diese bereits einen guten Ruf hatte und die Mitarbeiter als fürsorgliche und kompetente Fachkräfte bekannt waren.
Ausbau der Klinik
Ab 1888 wurde die Kinderklinik Altona von Bernhard Grüneberg geleitet, einem angesehenen Arzt, der als kompetent und menschlich galt. Er setzte sich aktiv dafür ein, die Hamburger Behörden in die Finanzierung der Klinik einzubinden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Bau eines neuen Gebäudes geplant, das 1914 feierlich eröffnet wurde. Die Patienten wurden in das neue Gebäude an der Triskowallee verlegt.
Bereits wenige Monate später wurde die Kinderklinik jedoch nahezu vollständig zweckentfremdet, da sie aufgrund der Kriegshandlungen als Reservelazarett genutzt wurde.
Nach Ende des Krieges nahm die Klinik ihren Betrieb wieder auf. Es wurden neue Abteilungen eröffnet und innovative Behandlungsmethoden eingeführt, darunter die Nutzung von Quarzlichtlampen. 1942 erhielt die Einrichtung ihren bis heute gültigen Namen – Kinderkrankenhaus Altona.
Von der Nachkriegszeit bis heute

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einen erbitterten Kampf gegen die Verstaatlichung der Kinderklinik Altona, der erfolgreich war. Die Klinik blieb bestehen und expandierte weiter. In den 1970er-Jahren wurden die Operationssäle und die chirurgische Abteilung modernisiert. Zudem wurde die Infektionsstation ausgebaut, sodass dort hunderte Patienten gleichzeitig behandelt werden konnten.
Heute arbeiten in der Kinderklinik Altona mehr als 1000 medizinische Fachkräfte. Die Hamburger wenden sich mit Kindern aller Altersgruppen – von Neugeborenen bis zu Teenagern – an die Klinik. Es gibt Abteilungen wie:
- Pädiatrie
- Neonatologie
- Neurochirurgie
- Traumatologie
- Radiologie
- Psychiatrie und weitere.
Besonders bekannt ist das Zentrum für angeborene Fehlbildungen, das in der Kinderklinik Altona tätig ist. Hier werden seltene Krankheiten diagnostiziert und behandelt. Die kleinen Patienten stehen unter der Obhut erfahrener Neurochirurgen und werden rund um die Uhr von Fachleuten betreut. Dieser Ansatz verbessert die Lebensqualität und erzielt auch bei unheilbaren Diagnosen hervorragende Ergebnisse.
Warum Eltern die Kinderklinik Altona wählen
Die Qualität der Behandlung, die Sicherheit der Patienten und die komfortablen Bedingungen sind die Hauptgründe, warum fürsorgliche Eltern die Kinderklinik Altona für ihre Kinder wählen.